So hängt alles zusammen
In den vier Tagen hast du mit mehreren Werkzeugen gearbeitet. Hier siehst du, wie sie zusammenspielen. Stell dir dein Vorhaben als kleines Restaurant vor: Die Gäste sitzen im Gastraum, gearbeitet wird in der Küche, und die Vorräte liegen in der Kammer nebenan.
1. Wie etwas Neues entsteht
Das ist der Weg, den du in diesen Tagen gegangen bist: von der Idee bis zur Adresse, die andere im Browser öffnen können.
Du beschreibst
Du sagst Claude in normalen Worten, was gebraucht wird: welche Daten, welches Ergebnis, für wen.
Claude baut die Küche
Claude legt den Ablauf in n8n an, Baustein für Baustein, und probiert ihn mit Beispieldaten aus.
Claude baut den Gastraum
Sollen Menschen etwas anklicken können, baut Claude eine kleine Webseite dazu, die Oberfläche.
Alles ins Rezeptbuch
Claude sichert deine Arbeit in deinem privaten Code-Repository auf GitHub. Am letzten Tag kommen auch deine Workflows als Dateien dazu.
Veröffentlichen
Claude bringt die Webseite auf den buildbar-Server, dort bekommt sie ihre Adresse app-….buildbar.at. Nach jeder Änderung: speichern und neu veröffentlichen, die Adresse bleibt gleich.
2. Was passiert, wenn jemand deine App benutzt
Ab jetzt läuft das ohne Claude und ohne dich. Jeder Klick nimmt diesen Weg, meist in wenigen Sekunden.
Jemand öffnet die Adresse
Eine Kollegin öffnet app-….buildbar.at im Browser und sieht den Gastraum. Die Adresse ist öffentlich: Wer sie kennt, kann die App öffnen, außer du hast ein Passwort einbauen lassen.
Eine Bestellung durch die Durchreiche
Klickt sie auf einen Knopf, schickt die Webseite eine Anfrage an eine feste Adresse in n8n. Diese Adresse heißt Webhook.
Die Küche arbeitet
n8n startet den passenden Ablauf: holt Zahlen aus dem Speicher, fragt die KI oder Google, rechnet und prüft.
Vorräte auffüllen
Wenn dein Ablauf das vorsieht, legt n8n Ergebnisse in einer Tabelle ab, damit sie beim nächsten Mal schon da sind.
Der Teller kommt zurück
Die Antwort geht durch die Durchreiche zurück und erscheint auf dem Bildschirm.
Küche ohne Gäste: Manche Abläufe brauchen gar keine Webseite. Sie starten nach Zeitplan von selbst, etwa jeden Morgen oder jeden Montag, und schicken ihr Ergebnis per Mail.
3. Die Bausteine einzeln
Nicht jedes Vorhaben braucht alle. Zum Nachschlagen, wenn ein Name fällt.
Claude Code
Im Bild: Architekt und Handwerker
Der KI-Assistent, mit dem du baust. Er schreibt Code, legt Abläufe in n8n an, testet sie und erklärt, was er tut. Mit n8n ist er über eine eigene Verbindung verbunden, die MCP heißt. In der Desktop-App arbeitet er in einem Ordner auf deinem Laptop, im Browser auf einem Rechner von Anthropic.
n8n
Im Bild: die Küche
Das Werkzeug für Abläufe, auf Englisch Workflows: Bausteine, die nacheinander arbeiten. Ein Ablauf startet durch einen Klick in der App, nach Zeitplan oder über ein Formular. Die meisten arbeiten auf derselben Bootcamp-n8n, deshalb steht dort vor jedem Ablauf dein Name oder dein Kürzel. Wer eine eigene n8n mit API-Zugang hat, kann auch die nutzen.
Oberfläche (Frontend)
Im Bild: der Gastraum
Die kleine Webseite, auf der Menschen klicken und lesen. Gebaut mit Next.js und React, das Aussehen mit Tailwind. Sie zeigt an und nimmt Eingaben entgegen, die eigentliche Arbeit macht n8n.
Webhook
Im Bild: die Durchreiche
Eine feste Adresse, über die die Webseite einen Ablauf in n8n startet und die Antwort zurückbekommt. Bestellung rein, Teller raus. Damit nicht jede beliebige Seite bestellen kann, sollte die App ein eigenes Kennwort für die Durchreiche mitschicken. Das öffnet nur die Durchreiche, der Schlüsselbund für die Lieferanten bleibt in der Küche.
Code-Repository (GitHub)
Im Bild: das Rezeptbuch
Dein privater Projektordner auf GitHub, der sich jede Änderung mit Datum merkt. Darin liegen jeder Workflow als Datei, die Beschreibung (README) und, falls du eine gebaut hast, der Code deiner Webseite.
buildbar-Server
Im Bild: das Gebäude
Ein Server in der EU, auf dem n8n, die Webseiten und die Datenbanken laufen. Ein Verwaltungsprogramm namens Coolify baut aus deinem Repository die Webseite und gibt ihr ihre Adresse.
n8n Data Tables
Im Bild: die Vorratskammer, das kleine Regal
Einfache Tabellen direkt in n8n, für Listen, Zwischenstände und Protokolle. Den Platz teilen sich alle, deshalb gehören keine großen Datenmengen und keine Dateien hinein. Für Dateien gibt es Supabase.
NocoDB
Im Bild: die Vorratskammer, das Regal mit Etiketten
Eine Tabellen-Datenbank im Browser, die sich anfühlt wie Excel. Du legst dir selbst ein Konto an, deine Tabellen gehören dir.
Supabase
Im Bild: die Vorratskammer, das Kühlhaus
Eine richtige Datenbank für größere Mengen und Dateien, auch mit einer Suche nach Sinn statt nach Stichwort. Für Vorhaben, die mehr brauchen als eine Tabelle.
KI: Anthropic und OpenAI
Im Bild: Lieferanten
Anthropic (Claude) liest Texte aus, schreibt und fasst zusammen, auch mitten in deinen Abläufen. OpenAI kommt für drei Sonderfälle dazu: Suche nach Sinn, Sprache zu Text und Text zu Sprache.
DataForSEO und Apify
Im Bild: Lieferanten
DataForSEO holt Google-Einträge: Öffnungszeiten, Adresse, Bewertungen. Apify liest Websites aus, die ihre Daten nicht von sich aus zum Abholen anbieten. Beide kosten pro Abfrage echtes Geld.
Mail und Systeme deiner Organisation
Im Bild: Lieferanten
Brevo verschickt die Mails, die deine Abläufe schreiben: Berichte, Erinnerungen, Wochenpost. Auch Systeme deiner Organisation können liefern, etwa die Webanalyse. Deren Schlüssel gehören aber nicht in die gemeinsame Bootcamp-n8n, denn dort sehen alle die Zugänge der anderen. Dafür eine eigene n8n nehmen oder mit Beispieldaten arbeiten.
4. Wo die Zugangsdaten liegen, und wo nie
Zugangsdaten sind wie Schlüssel: Wer sie hat, kommt hinein und kann auf fremde Rechnung bestellen. Deshalb haben sie feste Plätze.
Hier liegen sie
In n8n, unter „Zugangsdaten“
Die Schlüssel für KI, Mail, Google-Daten, Apify und die Datenbank. n8n speichert sie verschlüsselt. Ein Ablauf wählt sie über ihren Namen aus, den Wert zeigt n8n nicht mehr an, auch Claude bekommt ihn nicht zu sehen.
Auf dem Server, als Einstellung deiner App
Das Passwort deiner App und das Kennwort für die Durchreiche. Sie werden beim Veröffentlichen hinterlegt, nur der Server kennt sie. Ausnahme: Einstellungen, deren Name mit NEXT_PUBLIC_ beginnt, landen im Browser. Da gehört nie ein Schlüssel hinein.
Auf deinem Laptop, in geschützten Dateien
Im Desktop-Weg steht der n8n-Schlüssel, mit dem Claude arbeitet, in der Datei .mcp.json, die Einstellungen deiner App in .env.local. Beide sind so eingerichtet, dass sie nie ins Repository kommen. Im Browser-Weg steht stattdessen deine persönliche Hub-Adresse im Repository, sonst findet Claude n8n nicht. Deshalb bleibt das Repository privat.
Im Zugangsbereich auf buildbar.at/oew
Hinter dem Passwort liegen die gemeinsamen Bootcamp-Zugänge zum Abholen. Das Passwort gibst du nicht weiter.
Hier nie
Im Code deiner App
Alles, was im Code steht, kann am Ende im Browser landen und dort ausgelesen werden.
Im Code-Repository auf GitHub
Nicht im Code, nicht in der README und nicht in einer exportierten Workflow-Datei. Auch ein privates Repository kann einmal weitergegeben werden.
Direkt in einen Baustein getippt
Etwa im HTTP- oder im Code-Baustein. Immer als Zugangsdaten anlegen und im Baustein nur auswählen.
Schlüssel deiner Organisation in der Bootcamp-n8n
Dort sehen alle die Zugänge der anderen. Dafür eine eigene n8n nehmen oder mit Beispieldaten arbeiten.
In Mails, auf Folien, in Bildschirmfotos
Einmal verschickt oder gezeigt, lässt sich das nicht mehr zurückholen.
Ist ein Schlüssel doch an einer falschen Stelle gelandet?
Sag mir Bescheid, dann wird er getauscht. Einfach löschen reicht nicht: GitHub merkt sich jede frühere Fassung, und eine Mail ist schon verschickt.
5. Was dir gehört
Dein Code-Repository gehört dir
Privat, auf deinem GitHub-Konto: jeder Workflow als Datei, die Beschreibung und, falls du eine gebaut hast, deine Webseite. Du kannst es weitergeben, jemandem zeigen oder selbst weiterbauen.
Die Bootcamp-n8n läuft weiter
Deine Abläufe bleiben dort gespeichert. Soll später alles in eine eigene n8n deiner Organisation umziehen, sind die Dateien in deinem Repository die Vorlage.
Die gemeinsamen Zugänge gehören dem Bootcamp
KI, Mail, Google-Daten und Website-Abrufe laufen über Zugänge des Bootcamps. Für den Dauerbetrieb braucht deine Organisation eigene. Welche das sind, hältst du heute in deiner README fest.
Die Begriffe noch einmal in Ruhe: Wörter, die dir begegnen.
6. Deinen Use Case mit anderen teilen
Das erledigt Claude für dich. Du entscheidest nur, mit wem du teilst, und kopierst den passenden Satz in deine Claude-Sitzung. Claude zeigt dir immer erst, was es tun will.
Immer zuerst
Prüfen lassen
Damit keine Schlüssel, keine Namen von Gästen oder Partnern und keine internen Zahlen mitgehen. Auch alte Fassungen zählen, denn GitHub merkt sich jede.
„Ich möchte meinen Use Case teilen. Prüf vorher mein ganzes Repository, auch frühere Fassungen, auf Schlüssel, Passwörter, Mailadressen, Telefonnummern und interne Daten. Zeig mir die Funde, bevor du etwas änderst.“
Weg 1 · Kolleginnen, andere Teilnehmende
Mit bestimmten Personen teilen
„Gib mein Repository für den GitHub-Namen NAME frei, nur zum Lesen, wenn das geht. Sag mir vorher, ob die Person damit auch ändern könnte. Darfst du das nicht selbst, gib mir den direkten Link zur Freigabe-Seite.“
- NAME ersetzt du durch den GitHub-Namen der Person. Sie bekommt eine Einladung per Mail.
- Bei einem persönlichen GitHub-Konto können Eingeladene immer auch ändern.
- Im Browser-Weg enthält dein Repository deine Verbindung zur Bootcamp-n8n. Lade deshalb nur andere Teilnehmende ein, für alle anderen nimm Weg 2.
Weg 2 · öffentlich
Für alle zeigen, als saubere Kopie
„Leg eine saubere, öffentliche Kopie meines Use Cases an: ein neues Repository nur mit den Workflows und der README, ohne frühere Fassungen, ohne Schlüssel, Personendaten und interne Daten. Zeig mir vorher, was hineinkommt.“
- Dein Arbeits-Repository bleibt privat, sonst wäre jede frühere Fassung sichtbar.
- Klappt das im Browser-Weg nicht, frag mich.
Weg 3 · für die, die etwas bekommen
Einen geteilten Use Case übernehmen
„Hol den Workflow NAME aus dem Repository BESITZER/REPOSITORY und leg ihn in meiner n8n an, mit meinem Kürzel vorne im Namen. Sag mir danach, welche Zugangsdaten ich zuordnen muss. Kannst du das Repository nicht lesen, sag mir, was fehlt.“
- Den Namen des Repositorys findest du in der Einladung oder im Link, den du bekommen hast.
- Der Workflow landet als Kopie bei dir. Ändert die andere Person ihren, kommt das nicht automatisch nach.
7. Umziehen: auf deine eigene n8n und deinen eigenen Server
Die Bootcamp-n8n läuft weiter, du musst nicht sofort umziehen. Will deine Organisation alles selbst betreiben, ziehen drei Dinge um: die Abläufe (n8n), deine Apps und deine Daten. Die Dateien in deinem Repository sind die Vorlage dafür.
Mieten statt betreiben
n8n Cloud für die Abläufe, ein Hosting-Dienst wie Vercel oder Netlify für die App, Supabase als Dienst für die Datenbank. Kaum Pflege, dafür mehrere monatliche Rechnungen. Die kostenlose n8n-Testversion hat keinen API-Zugang, damit geht der Weg mit Claude dort nicht.
Alles auf einem eigenen Server (VPS)
n8n, deine Apps und die Tabellen auf einem gemieteten Server, verwaltet mit Coolify, genau wie auf dem buildbar-Server. Günstig und alles an einem Ort, aber jemand muss sich um Sicherungen und Updates kümmern.
Die IT deiner Organisation
Falls es dort schon eine n8n oder Webhosting gibt. Gib der IT dein Repository und die Liste, die Claude dir unten erstellt.
Zuerst: die Liste von Claude
„Ich möchte meine Abläufe, meine App und meine Daten auf unsere eigene Infrastruktur umziehen. Lies die README und die Dateien in workflows/, mach mir eine Liste der Zugänge, Tabellen, Webhook-Adressen und App-Einstellungen, die ich dafür brauche, und schlag die Reihenfolge vor. Noch nichts ändern.“
Einen eigenen Server mieten (VPS)
Ein VPS ist ein gemieteter Server in einem Rechenzentrum, den du monatlich bezahlst. Auf ihm laufen n8n, deine Apps und die Tabellen zusammen, verwaltet mit Coolify, demselben Programm wie auf dem buildbar-Server.
Welche Größe ist sinnvoll?
Klein
2 Kerne · 4 GB Arbeitsspeicher · 40 GB SSD
Reicht für n8n mit wenigen Abläufen, ohne eigene Apps.
Empfohlen
4 Kerne · 8 GB Arbeitsspeicher · 80 GB SSD
n8n mit eigener Datenbank, Coolify und ein bis drei Apps. Beim Bauen einer App braucht der Server kurz viel Arbeitsspeicher, deshalb lieber diese Größe.
Mit eigener Supabase
ab 16 GB Arbeitsspeicher
Supabase selbst zu betreiben braucht viel Platz. Einfacher: Supabase als Dienst mit Rechenzentrum in der EU nutzen und nur n8n und die Apps auf den Server legen.
Was du brauchst
- Einen Anbieter mit Rechenzentrum in der EU und einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung, zum Beispiel Hetzner, netcup oder IONOS.
- Eine Domain oder Subdomain deiner Organisation, etwa automation.deine-organisation.at. Die Einträge dafür macht deine IT.
- Einen SSH-Schlüssel, also den digitalen Haustürschlüssel zum Server. Claude erklärt dir, wie du ihn erzeugst.
- Jemanden, der den Server pflegt: Updates einspielen, Sicherungen prüfen, bei Störungen schauen.
- Ein kleines Budget, bei der empfohlenen Größe meist etwa 10 bis 30 Euro im Monat, dazu Sicherungen.
So gehst du vor
Server mieten
Beim Anbieter einen Server in der EU bestellen, Betriebssystem Ubuntu 24.04, Größe wie oben, deinen SSH-Schlüssel hinterlegen. Die automatische Sicherung des Anbieters gleich mitbuchen, falls es eine gibt, bei Hetzner und IONOS etwa ja. Bietet der Anbieter nur Schnappschüsse von Hand, frag Claude nach einer Sicherung an einem anderen Ort.
Absichern
Updates einspielen, Anmeldung nur mit SSH-Schlüssel, eine Firewall, die nur die nötigen Zugänge offen lässt. Claude kann das über deinen Laptop erledigen und zeigt dir vorher jeden Befehl.
Coolify installieren
Ein einziger Befehl von coolify.io. Danach richtest du im Browser dein Coolify-Konto ein. Ab hier klickst du nur noch in Coolify, wie auf dem buildbar-Server.
n8n einrichten
In Coolify gibt es n8n als fertigen Baustein, am besten zusammen mit einer PostgreSQL-Datenbank. Eine Adresse zuweisen, etwa n8n.deine-organisation.at, dann die Abläufe umziehen wie unten beschrieben.
Apps einrichten
In Coolify eine neue Anwendung aus deinem GitHub-Repository anlegen, den App-Ordner angeben, die Einstellungen eintragen und eine Adresse zuweisen. Jede Änderung in GitHub kannst du danach mit einem Klick neu veröffentlichen.
Sicherungen einrichten
Coolify sichert die Datenbanken nach Zeitplan, zunächst aber auf demselben Server. Gib deshalb zusätzlich einen Speicherort außerhalb an, Coolify nennt das S3. Die Sicherung des Anbieters sichert den ganzen Server. Einmal ausprobieren, ob sich eine Sicherung auch zurückspielen lässt.
Pflegen
Einmal im Monat Updates für Server und n8n einspielen, am besten nicht kurz vor einem wichtigen Termin. Coolify aktualisiert sich in der Grundeinstellung nachts selbst, das lässt sich in den Einstellungen ändern.
So sagst du es Claude
„Ich möchte einen eigenen Server bei einem Anbieter in der EU mieten und darauf mit Coolify n8n und meine App betreiben. Führ mich Schritt für Schritt durch: welche Größe, Server mieten, absichern, Coolify installieren, n8n und die App einrichten, Sicherungen. Zeig mir vor jedem Befehl, was er tut, und mach erst weiter, wenn ich zustimme.“
Die Küche: deine Abläufe umziehen
Zugänge anlegen
In der neuen n8n unter Zugangsdaten die Dienste anlegen, die deine README nennt, mit Schlüsseln deiner Organisation. Am besten mit denselben Namen wie bisher. Die Schlüssel tippst du selbst ein, nicht in den Chat.
Claude verbinden
Claude braucht Adresse und API-Schlüssel der neuen n8n. Sag Claude, dass es die Verbindung einrichten soll. Im Desktop-Weg landet beides in der geschützten Datei .mcp.json.
Abläufe und Tabellen umziehen
Claude legt die Abläufe aus workflows/ in der neuen n8n an, dazu die Tabellen, und übernimmt die Daten aus daten/, falls du sie exportiert hast. Danach wählst du in jedem Baustein mit Zugang die neuen Zugangsdaten aus.
Testen, dann einschalten
Mit Beispieldaten durchlaufen lassen, dann in n8n bei jedem Ablauf auf „Publish“ klicken, damit er dauerhaft läuft. Die Webhook-Adressen ändern sich dabei, weil die n8n eine neue Adresse hat. Deine App muss danach auf die neuen Adressen zeigen.
Nicht doppelt laufen lassen
Laufen Abläufe mit Zeitplan jetzt an zwei Orten, gehen Mails doppelt raus. Sprich mit mir ab, wann die alte Fassung auf der Bootcamp-n8n ausgeschaltet wird.
Der Gastraum: deine App umziehen
Einstellungen übertragen
Dieselben Einstellungen wie bisher, etwa das App-Passwort und das Kennwort für die Durchreiche, aber mit der Adresse deiner neuen n8n. Welche es gibt, steht in der Datei .env.local.example in deinem App-Ordner.
Veröffentlichen
Auf dem eigenen Server mit Coolify, siehe oben, oder bei einem Hosting-Dienst wie Vercel oder Netlify: Repository verbinden, App-Ordner angeben, Einstellungen eintragen.
Eigene Adresse und Test
Adresse zuweisen, etwa app.deine-organisation.at, dann anmelden, einen Knopf drücken und prüfen, dass die Antwort aus der neuen n8n kommt.
Datenschutz
Wähle Anbieter mit Rechenzentrum in der EU. Sobald Personendaten verarbeitet werden, braucht deine Organisation mit jedem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Das klärt deine Organisation, nicht Claude.